Ende März konnte ich zum 1. Mal Nepal erleben “Ich war in Nepal!“,
nun kann ich es endlich sagen. Ich besuchte einige nepalesische Dörfer.
Zu dem 1. machte ich mit einigen Freunden eine Motorradtour (ziemlich anstrengende Straße kann ich nur sagen). Wurden nett begrüßest vom Dorf, hatten gutes Dhal Bhat, sie sangen für uns und wir tanzten den ganzen Abend zusammen. Einige Tage später fuhr ich mit 2 Frauen von meiner Arbeit in deren Dörfer. Wir sind viel gelaufen, ich konnte zum ersten Mal Nepal in live erleben. Toiletten oder auch nicht, hatte nepalesische Duschen (das heißt mit eine Art Rock an einer Wasserstelle baden), mussten weite Strecken hinter uns bringen um Wasser zu holen, da es im Dorf keine ausreichende Wasserversorgung gab. Niemand der Einwohner konnte Englisch sprechen, also war ich auf mein bisschen Nepali angewiesen. Wenn’s dann aber doch mal brenzlig wurde waren die Frauen ja noch da.
Es war eine tolle Erfahrung und eigentlich war es das was ich fuer die 10 Monate erwartet hatte.
Samstag, 1. Mai 2010
Montag, 26. April 2010
Was in der Zwischenzeit geschah!
Anfang März ging’s zum 4. Mal nach Kathmandu, Indien Visa musste beantragt werden. Denn im April hieß es definitiv 7 Tage Indien und nicht Deutschland/Finnland! Diesmal ist es für ein viel zu spätes Zwischenseminar. In Kathmandu fand ich dank eines weisen Mannes, namens Hubert, auf nette Art und Weise endlich heraus das ich mich nicht weiter mit dem Thema Bundeswehr beschäftigen sollte! Könnte man das eine Erleuchtung nennen….vielleicht, ich denke schon!
(Danke Hubert)
In der Zeit schaffte ich einen Haken an meiner Gedanken to do Liste zu machen, BUNGEE JUMPING!!!!
Vom 05-12.04 hieß es dann Indien, dort war es 10C° mehr wie normalerweise (um die 42C°). Das Zwischenseminar war recht gut, nur leider viel zu spät, ich konnte viele neue Ideen fürs Projekt sammeln, haben über Eindrück und Erfahrungen gesprochen, über den Kulturschock den wir evtl. bekommen werden wenn’s dann heißt back to German. In der Zeit wurde mir dann auch zum 1. richtig bewusst das es nun gar nicht mehr lang ist und die zeit rennt! Von Indien selbst konnte ich leider nicht so viel erleben, wir besuchten old Delhi und waren im Gandhi Museum.
Am 13.04 wurde dann das neue Jahr 2067 in Nepal gefeiert. Anders wie Deutschland, ruhiger, keine Raketen und Knaller. Habe mit einigen nepalesischen und englischen Freunden nett zusammen gesessen, Musik gemacht und getanzt.
(Danke Hubert)
In der Zeit schaffte ich einen Haken an meiner Gedanken to do Liste zu machen, BUNGEE JUMPING!!!!
Vom 05-12.04 hieß es dann Indien, dort war es 10C° mehr wie normalerweise (um die 42C°). Das Zwischenseminar war recht gut, nur leider viel zu spät, ich konnte viele neue Ideen fürs Projekt sammeln, haben über Eindrück und Erfahrungen gesprochen, über den Kulturschock den wir evtl. bekommen werden wenn’s dann heißt back to German. In der Zeit wurde mir dann auch zum 1. richtig bewusst das es nun gar nicht mehr lang ist und die zeit rennt! Von Indien selbst konnte ich leider nicht so viel erleben, wir besuchten old Delhi und waren im Gandhi Museum.
Am 13.04 wurde dann das neue Jahr 2067 in Nepal gefeiert. Anders wie Deutschland, ruhiger, keine Raketen und Knaller. Habe mit einigen nepalesischen und englischen Freunden nett zusammen gesessen, Musik gemacht und getanzt.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Halbzeit!
Nun ist Halbzeit und ich muss sagen die Zeit vergeht wie im Fluge!
In den letzten 3 Monaten ist mal wieder einiges passiert. Ich habe mich entschieden, im Street Children Projekt reinzuschauen und ich muss sagen, ich bin froh. Denn seit Mitte Januar gehört dieses Projekt auch mit zu meinem Arbeitsfeld. Somit arbeite ich jetzt montags, mittwochs und den halben Freitag im Street Children und dienstags, donnerstags und den halben Freitagvormittag im Handicraft Center. Die restlichen beiden Tage habe ich frei.
In dem Street Children Projekt leben zurzeit 22 Kinder aller Altersstufen. 7 Kinder können davon leider nicht zur Schule gehen, da diese keinen Sponsor haben. Werden aber von einer Freiwilligen und mir etwas in Mathe, Englisch und Malen unterrichtet. Für den Nepaliunterricht konnten wir eine Nepalesen arrangieren. Die meiste Zeit wird aber eher doch rumgealbert, gespielt oder Schmuseeinheiten von den Kindern werden berücksichtigt. Ich arbeite dort mit einer Holländern zusammen, sie ist 32 Jahre und schon zum 2. Mal dort. Nicht über eine Organisation sondern finanziert alles über sich. Es ist schön jemanden mit an der Seite zu haben und vor allem werden auch meine Englischkenntnisse mehr gefordert.
Mit den Frauen und Kindern im Handicraft Center macht es wie gehabt immer noch großen Spaß.
Mit der gewonnenen Energie von Deutschland und Finnland wurde ich die ersten Tage auch etwas auf die Probe gestellt, denn eins der Kinder hatte starke Verbrennungen erlitten. Sie liegt im Krankenhaus und ich besuche sie so gut wie jeden Tag und natürlich hab auch immer eine Kleinigkeit zur schnelleren Genesung dabei. Daher fahre ich vor oder nach meiner Arbeit noch mit dem Bus zu ihr, lerne , schaue einen Film, lache viel, male oder albere einfach nur mit ihr rum.
Ich bin froh dass ich in der Zeit als es passiert ist nicht da war, sie haben gut gehandelt und sie gleich ins Krankenhaus gebracht. Ich weiß dass es für mich seelisch einfach nicht gut gewesen wär, auf dem Rettungswagen oder auch in der Praxis sah ich so einiges. Doch hier, wo ich mit ihnen zusammen lebe, wo sie meine Familie geworden sind, ist es dann nicht mehr so einfach abzuschalten.
Nicht nur die Englischkenntnisse werden besser, sondern auch mein Nepalesisch. Ich merke es immer wieder wenn ich unterwegs bin mit dem Bus, einkaufen bin oder als im Anfang Dezember trekken war. Es ist einfach von Vorteil. Ich freue mich auf die kommenden Monate und gespannt was diese so mit sich bringen.
In den letzten 3 Monaten ist mal wieder einiges passiert. Ich habe mich entschieden, im Street Children Projekt reinzuschauen und ich muss sagen, ich bin froh. Denn seit Mitte Januar gehört dieses Projekt auch mit zu meinem Arbeitsfeld. Somit arbeite ich jetzt montags, mittwochs und den halben Freitag im Street Children und dienstags, donnerstags und den halben Freitagvormittag im Handicraft Center. Die restlichen beiden Tage habe ich frei.
In dem Street Children Projekt leben zurzeit 22 Kinder aller Altersstufen. 7 Kinder können davon leider nicht zur Schule gehen, da diese keinen Sponsor haben. Werden aber von einer Freiwilligen und mir etwas in Mathe, Englisch und Malen unterrichtet. Für den Nepaliunterricht konnten wir eine Nepalesen arrangieren. Die meiste Zeit wird aber eher doch rumgealbert, gespielt oder Schmuseeinheiten von den Kindern werden berücksichtigt. Ich arbeite dort mit einer Holländern zusammen, sie ist 32 Jahre und schon zum 2. Mal dort. Nicht über eine Organisation sondern finanziert alles über sich. Es ist schön jemanden mit an der Seite zu haben und vor allem werden auch meine Englischkenntnisse mehr gefordert.
Mit den Frauen und Kindern im Handicraft Center macht es wie gehabt immer noch großen Spaß.
Mit der gewonnenen Energie von Deutschland und Finnland wurde ich die ersten Tage auch etwas auf die Probe gestellt, denn eins der Kinder hatte starke Verbrennungen erlitten. Sie liegt im Krankenhaus und ich besuche sie so gut wie jeden Tag und natürlich hab auch immer eine Kleinigkeit zur schnelleren Genesung dabei. Daher fahre ich vor oder nach meiner Arbeit noch mit dem Bus zu ihr, lerne , schaue einen Film, lache viel, male oder albere einfach nur mit ihr rum.
Ich bin froh dass ich in der Zeit als es passiert ist nicht da war, sie haben gut gehandelt und sie gleich ins Krankenhaus gebracht. Ich weiß dass es für mich seelisch einfach nicht gut gewesen wär, auf dem Rettungswagen oder auch in der Praxis sah ich so einiges. Doch hier, wo ich mit ihnen zusammen lebe, wo sie meine Familie geworden sind, ist es dann nicht mehr so einfach abzuschalten.
Nicht nur die Englischkenntnisse werden besser, sondern auch mein Nepalesisch. Ich merke es immer wieder wenn ich unterwegs bin mit dem Bus, einkaufen bin oder als im Anfang Dezember trekken war. Es ist einfach von Vorteil. Ich freue mich auf die kommenden Monate und gespannt was diese so mit sich bringen.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Deutschland/Finnland und KEIN Indien!!!!
Hallo meine Lieben, auf diesem Wege wünsch ich euch allen ein frohes neues Jahr 2010!
Meine Indienausreise hab ich kurzfristig abgesagt, quasi 4 Tage vorher, da einige Probleme auf mich zugekommen wären. Nach einem Telefonat mit meiner Schwester wurde auch schnell ein Flug nach “Haus“ gebucht, somit konnte ich Weihnachten bei Mutti sein. Die hat sich natürlich riesig gefreut, denn sie wusste von nichts. Somit musste ich sie zwar gemeinerweise um 3 Uhr nachts aus dem Bett klingeln, aber nun…
Am 25.12 ging es dann auch schon wieder weiter nach Finnland, die kleine Familie meiner Schwester besuchen. Meine Nichte Mia Julia hat am 21.12, etwas verspätet, dass Licht der Welt erblickt. In Finnland hab ich dann auch ins neue Jahr rein gefeiert mit einer buntgemischten Truppe aus Spaniern, Finnen und Deutschen. Nach dem vielen Babygeknuddle, Shoppen und Schlittschuhfahren ging es dann am 09.01 wieder zurück nach Deutschland. Wegen der Wetterverhältnisse konnte ich leider nicht weiter nach Osnabrück aber schon am Sonntagmorgen hab ich mich dann gleich auf den Weg gemacht. Auch dort hab ich wieder alle überrascht die ich in diesen 1 1/2 Tagen geschafft habe zu besuchen.
Von daher nimmt es mir bitte nicht übel wenn ich bei dem ein oder anderen nicht war!!!
Alle Vorkehrungen, wie Klamottenspenden von euch für die Lieben daheim in Nepal, Erholung Pur für mich, meine Lieben besuchen konnte ich in diesem Monat erledigen. Ich bin froh das ich mich um entschieden habe und den weiten Weg auf mich genommen habe!
Denn Indien rennt nicht weg…
Flugdaten:
13.12 von Pokhara 7 Stunden mit dem Bus nach Kathmandu
16.12 von Kathmandu nach Delhi --9 Stunden warten--
von Delhi nach Brüssel --5 Stunden warten--
17.12 von Brüssel nach München
von Muenchen nach Berlin mit einer Mitfahrgelegenheit
von Berlin mit einem Freund um 1 Uhr nachts nach Oranienburg
Naja und der Rückflug war nicht bedeutend besser ;-)
Meine Indienausreise hab ich kurzfristig abgesagt, quasi 4 Tage vorher, da einige Probleme auf mich zugekommen wären. Nach einem Telefonat mit meiner Schwester wurde auch schnell ein Flug nach “Haus“ gebucht, somit konnte ich Weihnachten bei Mutti sein. Die hat sich natürlich riesig gefreut, denn sie wusste von nichts. Somit musste ich sie zwar gemeinerweise um 3 Uhr nachts aus dem Bett klingeln, aber nun…
Am 25.12 ging es dann auch schon wieder weiter nach Finnland, die kleine Familie meiner Schwester besuchen. Meine Nichte Mia Julia hat am 21.12, etwas verspätet, dass Licht der Welt erblickt. In Finnland hab ich dann auch ins neue Jahr rein gefeiert mit einer buntgemischten Truppe aus Spaniern, Finnen und Deutschen. Nach dem vielen Babygeknuddle, Shoppen und Schlittschuhfahren ging es dann am 09.01 wieder zurück nach Deutschland. Wegen der Wetterverhältnisse konnte ich leider nicht weiter nach Osnabrück aber schon am Sonntagmorgen hab ich mich dann gleich auf den Weg gemacht. Auch dort hab ich wieder alle überrascht die ich in diesen 1 1/2 Tagen geschafft habe zu besuchen.
Von daher nimmt es mir bitte nicht übel wenn ich bei dem ein oder anderen nicht war!!!
Alle Vorkehrungen, wie Klamottenspenden von euch für die Lieben daheim in Nepal, Erholung Pur für mich, meine Lieben besuchen konnte ich in diesem Monat erledigen. Ich bin froh das ich mich um entschieden habe und den weiten Weg auf mich genommen habe!
Denn Indien rennt nicht weg…
Flugdaten:
13.12 von Pokhara 7 Stunden mit dem Bus nach Kathmandu
16.12 von Kathmandu nach Delhi --9 Stunden warten--
von Delhi nach Brüssel --5 Stunden warten--
17.12 von Brüssel nach München
von Muenchen nach Berlin mit einer Mitfahrgelegenheit
von Berlin mit einem Freund um 1 Uhr nachts nach Oranienburg
Naja und der Rückflug war nicht bedeutend besser ;-)
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